Felix Helvetia

 

Ort: Alpen
Zeit: Heute
Handlung: “Wer hat’s erfunden?“ Oder: Die Musik einer anonymen schweizer Handschrift.
 
Ein musikalischer Streifzug durch die Alpen:
In der Bibliothek eines abgelegenen schweizer Kloster (Claustra San Jon, Val Müstair, Graubünden) hat das Trio Lézard eine anonyme Handschrift mit Musik von (ca.) 1760 entdeckt. Der heutigen Bibliothekarin zufolge, Schwester Paula, spielten die Nonnen diese überaus anmutigen Werke früher zum Gottesdienst. Nicht weniger anmutig, jedoch viel berühmter, die Trios des Österreichers Wolfgang Amadeus Mozart aus seiner Wiener Zeit.

Wie die anonymen Werke aus der Klosterbibliothek spielt das Trio Lézard Mozarts Divertimenti KV 439/b auf Originalinstrumenten und verleiht ihnen dadurch gleichsam Charme und ätherische Leichtigkeit. Selten gehörte Werke von schweizer Komponisten wie Albert Moeschinger, Pierre Wissmer und Heinz Holliger ergänzen den musikalischen Streifzug zu einem farbenfrohen und sinnlichen Strauß alpiner Musik.
 
Instrumente: historische & moderne Oboen, Klarinetten und Fagotte.